Förderkonzept

DATEN DER SCHULE  

 

Schule: Volksschule Schwechat I & II

Standort: 2320 Schwechat,  Ehrenbrunngasse 8

Schülerzahl : ca. 410 (21-klassig)

Sprengelbereich: Stadtgemeinde Schwechat

Schulen an der Nahtstelle:      NMS Schwechat-Frauenfeld

NMS Sport und Sprachschule-Schmidgasse
BG und BRG Schwechat
ZIS Schwechat
Pädagoglnnenteam: 1 Direktorin/Schulleiterin,  21 klassenführende Pädagoginnen, 1  Pädagogin  für Lese-/ Rechtschreib- und Rechenschwäche  , PädagogInnen zur integrativen Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen, 2 Werklehrerinnen für textiles Werken und kreatives Gestalten, 4 PädagogInnen für kath. Religion, 1 Pädagogin für evang. Religion,  1  Pädagogin  für isl. Religion, 1 Pädagoge für serb. orth. Religion, 2 Pädagoginnen für Soziales Lernen, PädagogInnen für lebende Fremdsprachen (Englisch und Französisch), 1 Beratungslehrerin,  1 Sprachheillehrerin, SportexpertInnen vom SVS, 1 Musikpädagogin von der Musikschule Schwechat, 1 Schulpsychologin vom Landesschulrat NÖ und 1 Psychologin von der  Stadtgemeinde Schwechat, weitere PädagogInnen für pädagogische Verstärkung und Vernetzung innerhalb des Klassenverbandes
Schulerhalter: Stadtgemeinde Schwechat

 

Schulräumlichkeiten: 21 Klassenräume, Werkräumlichkeiten, 2 Turnsäle samt Garderoben, 1 Zusatzklasse für Religion, u.a. Medienraum samt Beamer und Presenter, Schulküche, 2 Lehrerzimmer, Direktion, Lehrmittelzimmer,...

 

Ausstattung der Klassen:    Jede Klasse ist mit mind. 1 PC oder Laptop versorgt
Overheadprojektoren in jeder Klasse
CD Player in jeder Klasse     

 

 

STANDORTBEZOGENES FÖRDERKONZEPT DER VS SCHWECHAT

 

Vorschulklassen

Schulpflichtige aber nicht schulreife Kinder werden als Vorschulkinder in eigenen Vorschulklassen geführt und dahingehend optimal gefördert und gefordert. Die Bandbreite von 3 Jahren für die Kinder in der Grundstufe I wird immer wieder pädagogisch genützt. Umstufungen während des Schuljahres bereiten durch den intensiven Kontakt der PädagogInnen und Schulstufen untereinander keinerlei Diskrepanzen.

 

Maßnahmen zur Förderung der SchülerInnen

In den diversen Schulstufen befinden sich Lehr- und Lernmaterialien, Lernspiele (PCs) u.v.m., die die SchülerInnen individuell oder in Gruppenarbeiten selbstständig nützen. Bei Fragen und/oder Anliegen stehen die jeweilige PädagogInnen zur Verfügung.

 

Zusätzliche Leseförderung

Dies wird nach Aufbau einer klar strukturierten Kinderbücherei umgesetzt. Die spannenden Besuche in der Stadtbücherei sind eine weitere Motivation für viele unserer Kinder zum Buch zu greifen. Buchausstellungen, Lesewochen, LesepatInnen und u.v.m. tragen ebenfalls dazu bei. Auf der 4. Schulstufe werden ebenfalls schon Leseschularbeiten abgehalten. Leseecken wurden geschaffen, zusätzliche Materialien werden in Zusammenarbeit mit dem Elternverein laufend ergänzt.

 

Förderunterricht für lernschwächere SchülerInnen

Der explizite Förderunterricht auf der GS II ist das gesamte Schuljahr möglich. Notwendige zusätzliche Fördervereinbarungen mit Erziehungsberechtigen werden in persönlichen Gesprächen getroffen. Die Förderung auf der Grundstufe I findet integrativ im Klassenverband im Team statt. Zielführendes und Effektives kann durch die integrativen Fördermaßnahmen im Klassenverband erlangt und somit erreicht werden.

 

Trainingseinheiten für lese-/rechtschreibschwache SchülerInnen sowie für jene mit Rechenschwierigkeiten

Konstante Trainingseinheiten bilden einen festen Bestandteil im täglichen Unterrichtsgeschehen. Ebenso finden regelmäßige Übungen mit der Sprachheillehrerin für betroffene Kinder statt, um gezielte und effektive Verbesserungen zu erlangen.

 

Deutschkurs für SchülerInnen mit nicht-deutscher-Erstsprache

 

Kinder mit nicht-deutscher-Erstsprache haben die Möglichkeit eine Stunde pro Woche eine zusätzliche Förderung zu erhalten. Außerdem gibt es das Angebot eines zweistündigen Familiendeutschkurses, der durch hauseigene Pädagoginnen in Kooperation mit der Volkshochschule abgehalten wird.

 

Aufgrund der großen Anzahl der Kinder mit nicht deutscher Muttersprache, Aufmerksamkeitsdefiziten, Lernschwächen usw. ist eine pädagogische Verstärkung unverzichtbar geworden.

 

Englisch

 

Seit geraumer Zeit gibt es (neben der unverbindlichen Übung Englisch) eine Kooperation mit der NMS Schwechat-Frauenfeld, wobei EnglischpädagogInnen dieser Nahtstelle in Teamarbeit den verbindlichen Englischunterricht auf der 4. Schulstufe differenzieren und individuell gestalten.

 

Weitere Sprachangebote

Das Sprachenangebot konnte im Zuge der Sprachenförderung durch das Land NÖ für die Kinder aus den 4. Klassen  mit UNGARISCH als Sprachklub erweitert werden. Diese Sprache wird auch in der NMS Schwechat fortgesetzt.

Mittlerweile ist auch FRANZÖSISCH eine beliebte Unverbindliche Übung geworden.

 

Rhythmisch-musikalische Erziehung
Rhythmisch-musikalische Erziehung ist ein unverzichtbarer Fixpunkt in der zusätzlichen Förderung unserer Kinder innerhalb der Unverbindlichen Übung Musikalisches Gestalten; diverse   Auftritte z.B. Bezirksjugendsingen sprechen für sich. Man könnte das Musikalische Gestalten  auch mit einer Gruppensportart vergleichen, die Sportler müssen sich gut kennen, um zusammen spielen zu können und ein gutes Resultat zu erzielen. Die Zusammenarbeit mit der Musikschule Schwechat ist funktionierende Realität für die 3. und 4. Klassen.

 

Bewegung und Sport
In der 3. Schulstufe wird der Unterrichtsgegenstand Bewegung und Sport durch einen regelmäßigen Schwimmunterricht unterstützt und gefördert. Außerdem ermöglicht die großartige Zusammenarbeit mit dem SVS Projektturnstunden der ganz besonderen Art. Darüber hinaus haben die Kinder die Möglichkeit noch weitere Turnstunden mit den LehrerInnen vom SVS zu buchen. Zusätzlich finden regelmäßige Projekte mit dem SVS statt: Takeshi, Fußball-Meisterschaften, Leichtathletik-Meisterschaften u.v.m.
Kreatives Gestalten
Schon im Schuljahr 2007/08 konnte die Unverbindliche Übung „Kreatives Gestalten" für die Grundstufe I und II installiert werden. Die Werke unserer KünstlerInnen sprechen für sich und sind das ganze Jahr über in unserem Haus ausgestellt. Einen wesentlichen Bestandteil stellt die zusätzliche Schulung der Motorik dar.

Umwelt und Garten & Forschen und Experimentieren

Seit einigen Schuljahren hat sich innerhalb der Interessen- und Begabtenförderung der Schwerpunkt „Umwelt und Garten“ hervorragend entwickelt. Diese Stunden werden geblockt und sind ein klarer Kontrapunkt zu den neuesten TIMMS- und PISA-Studien, die aussagen, dass gerade in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik zu wenig Förderung im Grundschulalter stattfindet. Gleichermaßen fließt auch das Thema „Forschen und Experimentieren“ integrativ in das Unterrichtsgeschehen mit ein. Freude und Begeisterung zugleich, sowie große Lerninhalte, werden hier an die Kinder herangetragen und ausgeweitet.

 

Sach- und Methodenkompetenz

Unterschiedliche Lehr- und Lernformen, die die SchülerInnen alltäglich während eines Unterrichtstages erleben, helfen beim Erlangen von Sach- und Methodenkompetenzen. Unter anderem fließt Montessori Pädagogik besonders im Rahmen der Freiarbeit regelmäßig in den Unterricht ein.

 

Sozialkompetenz

Angebote für den Erwerb unterschiedlicher Kompetenzen bestehen unter anderem auch dahingehend, dass in der täglichen Unterrichtsarbeit an der sozialen Kompetenz intensiv gearbeitet wird. Seit einigen Jahren findet „Soziales Lernen“ integrativ für alle Grundstufen statt. Hiebei lernen die Kinder emotionale und soziale Kompetenzen bei sich zu wecken, zu stärken und anzuwenden. Wir wissen, dass Soziales Lernen eine Entwicklungschance für jede Persönlichkeit darstellt. Es wird dafür auch die Schulpsychologin eingebunden, eine Vielzahl an Elterngesprächen geführt, um schwierige Situationen zu meistern. Dank Finanzierung durch die Stadtgemeinde Schwechat und Zustimmung des Bezirksschulrates besteht seit dem Schuljahr 2007/08 auch eine intensive Kooperation mit SOPS (Sozialpädagogische Betreuungs- und Beratungsstelle Schwechat). Einige Stunden pro Woche ist eine Psychologin in der Schule anwesend und unterstützt bei Problemen und Konflikten Kinder, Eltern/Erziehungsberechtigte und PädagogInnen.

 

Kommunikationsfluss mit ZIS SW

Durch enge Zusammenarbeit mit der Leitung des ZIS SW werden Kinder mit besonderen Bedürfnissen optimal gefördert und gefordert. Kinder mit diversen Defiziten werden so weit wie möglich in Integrationsklassen unterrichtet. Das Feedback seitens der Elternschaft, der Kinder, der PädagogInnen lässt nur einen Schluss zu:

"Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen ist ein unabdingbarer Bestandteil unserer Schule." 

 

 

Förder- und Lernstrategien:

  • Beobachtung- und Leistungsnachweise lassen Defizite deutliche werden
  • Frühwarnsystem
  • Elterngespräche erfolgen ehest möglich
  • Arbeit mit entsprechend ausgewähltem Material für integrative Förderung
  • Förderung zur Selbstständigkeit durch klare, durchschaubare Strukturen, Tagespläne, Helfersysteme und gute Gesprächskultur
  • Eigenverantwortung durch Fehleranalyse mit dem Kind
  • Möglichkeiten zur Selbstkontrolle beim Üben
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsübungen
  • Einsatz von Lernmaterialien und Software
  • Offene Lernphasen
  • Präsentationen mit Anschauungsmaterial
  • Selbstständiges Anwenden in unterschiedlichen Situationen

 

OSR  Roswitha Deitzer, Direktorin
in Zusammenarbeit mit dem PädagogInnenteam der VS I und II Schwechat